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Die Sankt-Nikolaus-Wassermühle
Mohács


Wenn Besucher an Sehenswürdigkeiten in Mohács und Umgebung interessiert sind, kann ihr Tour nicht ohne die Besichtigung der aus dem Mittelalter stammenden Wassermühle der Stadt beendet werden.

Die erste schriftliche Erwähnung des Mühlensystems am Bach Csele befindet sich in einer Prozeßschrift aus dem Jahre 1331. Die türkische Steueraufnahme von 1591 hält auch schon die Anzahl der Bachmühlen in Mohács fest, mitunter auch den Vorfahr unserer Mühle.
Ein Jahrhundert später wurde das aus vier Einheiten bestehende Mühlensystem wahrscheinlich von wohlhabenden serbischen Händlerfamilien neugebaut. Wie es aus dem Urkundenarchiv ersichtlich ist, stand das heutige Mühlengebäude schon 1721, und der Betrieb lief mit drei Wasserrädern.



Die Mühle hat ihre heutige Form in den 1930er Jahren erhalten, als ein Radhaus an der östlichen Seite des Gebäudes errichtet wurde. Demzufolge ist die St.-Nikolaus-Wassermühle einer der wenigen Denkmalmühlen unserer Zeit, deren Bach innen im Haus durchfließt.

Infolge der rund fünfzigjährigen Vernachlässigung ging das Denkmal nahezu zugrunde. Zum Besitzerwechsel kam es im Jahre 2007, fast im letzen Augenblick, und auf der Initiative der Familie Bugarszki wurde mit der Wiederherstellung begonnen. Die bauliche Rekonstruktion fand 2008 statt, dank einiger Ausschreibungen, sowie dem Zusammenhalt und Unterstützung unzähliger gutgesinnten Freunde und Bekannte. Vom Stadtschutzverein Mohács organisiert, mit Zuwendung vom norwegischen EWR Fonds hat die Mühle 2009 auch eine neue Maschine erhalten, und so war sie wieder im betriebsfähigen Zustand.



Die Beschreibung des Mühlengebäudes

Wenn wir uns dem Mühlenhaus aus Richtung Bachufer nähern, gelangen wir aus dem von Obstbäumen umwachsenen Hof ins gewölbte Radhaus, der teils unterindisch gesenkt ist. Hier rauschte einst das vom Bach Csele stammende Wasser der Mühlgerinne. Das imposante 32-zellige Wasserrad mit 2,5 m Durchmesser, von Meistern aus Gyergyószentmiklós (Siebenbürgen) im Winter 2008 gefertigt, befindet sich hier.
Die vom Wasserrad erstellte Energie wird von einer 6 Meter langen, 0,6 m dicken Eichenholzwelle ins Trockenhaus der Mühle geleitet. Hier findet man das zum Teil in den Boden gesenkte, aus Eichenholz gebaute und mit 70 Buchenzähnen bestückte Kammrad von 2 Metern Durchmesser, das die Energie durch die verbundene kleine Spindel an das Mühleisen übermittelt, welches die Mahlsteine in Bewegung setzt.

In vergangenen Zeiten befanden sich die Transmissionsachsen und Aufzüge zur Antrieb der Maschinen auch in diesem Raum.



Auf einer schmalen Holztreppe geht es einen Stock höher, und wir gelangen in den Mahlraum. Hier fällt einem sofort der riesige Hauptbalken auf, der majestätisch den 14 Meter langen Raum durchzieht. Auf dieser Ebene auf dem Steinboden, befindet sich einigermaßen hervorgehoben der Mahlgang, die eigentliche Seele der Mühle.
Die Wassermühle in Mohács ist einer der wenigen Mühlen, wo die Technologie des Altertums erhalten geblieben ist, und noch heute mit Mühlsteinen gemahlen wird.
Das eindrucksvolle Mahlwerk wurde auch von den szeklerischen Meistern aus Siebenbürgen gefertigt.

Im Raum hinter dem Steinboden ist eine Ausstellung der Mühlengeschichte zu sehen, wo die Geschichte der Getreideverarbeitung von der Vorzeit bis heute durch zahlreiche Gegenstände vorgestellt wird. Anhand der besichtigten Dokumenten und Bilder können die Besucher auch die Mühlengeschichte der Stadt Mohács kennenlernen.



Das wohl spektakulärste Ausstellungsstück ist der vom Ganz-Werk gefertigte sog. kleine 11-er Walzenstuhl mit Holzkästen aus dem Jahre 1916.

Durch die Treppe vom Steinboden aus gelangen wir in den Dachraum, wo die Interessenten ein Paradebeispiel des barocken Strukturbaus, die robuste Dachkonstruktion mit liegendem Dachstuhl bewundern können. Dieser Raum kann aufgrund seines großen Fassungsvermögens für die Abwicklung von Vorträgen, Vorführungen und anderer Veranstaltungen in Anspruch genommen werden.



Unsere Dienstleistungen:
– Vorstellung der fast 300-jährigen Wassermühle während Betrieb, mit Fremdenführung,
– Besichtigung der Ausstellung über Getreideverarbeitung und Mühlengeschichte, mit Gegenständen, die von den Besuchern ausprobiert werden können,
– Vorstellung eines Kalkbrennofens vom Anfang des 20. Jahrhunderts,
– Backen von Flammkuchen („lángos“), Fladenbrot („lepény“) und Pogatschen im Freiofen der Mühle, wenn gewünscht, mit der Mitarbeit der Gäste,
– Abwicklung von Programmen und Veranstaltungen bis zu 45 Personen.


Kontakt und Anmeldung:
Norbert M. Bugarszki 00 36 20/411-44-74,
www.patakmalom.hu
patakmalom@gmail.com



Anfahrt zum Denkmal:

Am Knotenpunkt Somberek-Palotabozsok der Autobahn M6 auf die Hauptstrasse Mohács-Pécsvárad abbiegen, ca. 10 Kilometer in Richtung Mohács fahren.

GPS: N 46º 2,453’ E 18º 40,624’




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